WordPress Übersetzungen ändern, einzelne Bergiffe anpassen – ohne Plugin

WordPress Sprache Deutsch Sie anpassen

Sprache der Website: Deutsch (Sie)

Eine Standard-WordPress-Installation ist mittlerweile in der Regel für verschiedene Sprachen vorbereitet – für den WordPress-Core gibt es eine Reihe von Übersetzungen, jeweils mit den zur Übersetzung passenden Sprachdateien. Und auch für viele Plugins und Themes gibt es inzwischen häufig auch eine deutschen Übersetzung, die kaum Wünsche offen lässt.

WooCommerce Anrede auf „Deutsch (Sie)“ umstellen

Und auch für das Shop-Plugin WooCommerce gibt es natürlich eine Reihe von Übersetzungen – und mit ein paar Klicks hat man WordPress inkl. WooCommerce auf Deutsch installiert. Diese voreingestellte deutsche Version von WordPress bringt allerdings auch gleich ein erstes Problem mit sich: es wird die freundschaftliche Du-Form verwendet, nicht die förmliche Sie-Form. In den meisten Fällen möchte man seine Shop-Kunden aber vermutlich mit der deutschen Höflichkeitsform „Sie“ ansprechen und nicht mit dem kumpelhaften „Du“.. Und das ist dank formaler Sprachdatei auch einfach zu machen.

WooCommerce auf Deutsch Sie umstellen

WooCommerce Sprachdatei laden und auf Deutsch Sie umstellen

Dazu stellt man WordPress zunächst komplett auf die formale Sprachdatei Deutsch (Sie) um – das geht unter Einstellungen > Allgemein > Sprache der Website. Anschliessend ruft man die ausstehenden Aktualisierungen auf. Ganz unten in der Liste sollte der dezente Hinweis versteck sein, dass neue Übersetzungen verfügbar sind. Ein Klick auf die Schaltfläche „Aktualisiere Übersetzungen“ lässt WordPress alle ausstehenden Sprachdateien automatisch installieren – und schon ist WooCommerce auf das formale „Sie“ umgestellt.

WordPress: Sprachdateien "Deutsch Sie" werden geladen

WordPress: Sprachdateien „de_DE_formal“ werden geladen

Manchmal möchte man nur einfach einen Begriff anders übersetzen, als es die Standard-Übersetzung vorsieht. Dafür muss man kein Plugin installieren – das lässt sich mit einem kleinen Code-Schnippsel erledigen.

In meinem konkreten Fall sollte einfach die Formulierung „ähnliche Produkte“ in „ähnliche Objekte“ geändert werden – das übrige Wording bzw. alle anderen Begriffe der Sprachdatei WooCoomerce Deutsch formal waren erstmal in Ordnung. Um einzelne Begriffe oder Formulierungen zu ändern muss man nun nicht gleich ein Übersetzungs-Plugin installieren. Stattdessen reicht es vollkommen aus, wenn man der functions.php des Child Themes folgenden kleinen Code-Schnippsel hinzufügt:

function gb_change_cart_string($translated_text, $text, $domain) {
    $translated_text = str_replace(“Ähnliche Produkte”, “Ähnliche Objekte”, $translated_text);
    $translated_text = str_replace(“ähnliche Produkte”, “ähnliche Objekte”, $translated_text); 
    return $translated_text; 
} 

add_filter(‘gettext’, ‘gb_change_cart_string’, 100, 3);

Die Funktion gb_change_cart_string klinkt sich in den Filter gettext ein und ändert die Formulierung “ähnliche Produkte” in “ähnliche Objekte”.

WordPress Übersetzungen ändern, einzelne Bergiffe anpassen – mit Plugin

Wer dann doch etwas mehr, als nur 1-2-3 Formulierungen ändern möchte, ist zum Beispiel mit dem Plugin Loco Translate ganz gut beraten, das man hier über wordpress.org kostenlos herunterladen und installieren kann.

Mit dem Übersetzungs-Plugin Loco Translate lassen sich im Prinzip alle Einträge der po- und mo-Sprachdateien individuell anpassen. Somit kann man auch komplette Übersetzungen für Themes und Plugins erstellen, für die es noch gar keine Übersetzung gibt.

Hier eine kurze Einleitung für die Benutzung des Plugins Loco Translate.

Was ist Content Marketing? Definition zum selbermachen

Content Marketing Definition selber machen

Content Marketing Definition finden - Foto: T.Bortels/cpu20.de

Ist dieser Artikel eine weitere Content Marketing Definition? Nicht wirklich. Es gibt sicherlich genügend Artikel, die Content Marketing thematisieren – genügend Webseiten, die versuchen, eine Definition für Content Marketing anzubieten. Aber helfen diese vielen verschiedenen Definitionen einem wirklich, zu verstehen, was Content Marketing (CM) nun eigentlich ist? Und vor allem: was CM für das eigene Geschäft, die eigene Webseite, die eigene Marketing Strategie bedeutet? Es kommt schon sehr auf die jeweilige Situation an, was CM bedeuten – und  letztendlich auch leisten kann. Ein Beispiel:

Eine Kundin kam zu mir mit dem Wunsch, die Webseite bzw. die Performance der Webseite zu optimieren. Ihre Webseite war eigentlich soweit in Ordnung – die Gestaltung zeitgemäß, die Struktur übersichtlich, die Besucherzahlen stabil. Sie ist im Coaching-Sektor tätig – ein durchaus ein ‚umkämpfter‘ Markt. Aber sie hat sich mit ihrer Firma über die Jahre in Ihrem Segment etabliert und einen entsprechend stabilen Kundenstamm aufbauen können. Soweit so gut. Die Gewinnung von Neukunden gestaltete sich aber schon immer etwas schwierig.

Im Prinzip kam sie über zwei Wege zu Neukunden: die Mundpropaganda, wenn zufriedene Kunden sie weiterempfahlen – oder über die Webseite. Da aber der Coaching-Bereich wie gesagt ein bisschen schwierig ist musste sie regelmäßig relativ hohe Summen in Werbung investieren, um überhaupt potentielle Neukunden auf ihre Webseite locken zu können.

Eines Tages kamen wir eher durch Zufall auf genau dieses Thema: Neukundengewinnung – und die damit verbundenen Schwierigkeiten. Sie beklagte sich ziemlich direkt darüber, dass sie regelmäßig dreistellige Beträge in Werbung investieren musste, um über Webseite Neukunden akquirieren zu können. Letztendlich lohnte sich die Investition zwar, aber das Prinzip missfiel ihr trotzdem. Wir stellten beide fest, dass wir beide Online-Werbung nicht mögen und dass wir beide vermutlich noch nie absichtlich auf einen Werbebanner geklickt hatten.

Ich kenne diese Kundin gut – und ich kenne mich – und daher weiss ich, dass es nicht wirklich hilft, mit Buzzwörtern um sich zu werfen. Manchmal muss man erst seine eigenen Wünsche und Anfordeungen formulieren und somit seine eigene Definition von etwas finden, das es vielleicht schon als Begriff gibt.

Wir ntierten also zunächst einige Anforderungen. Ganz klar war: es sollte künftig möglich sein Neukunden über die Webseite zu gewinnen, ohne in teure Werbung investieren zu müssen. Dafür sollte die Auffindbarkeit zu relevaten Keywörtern und Themen verbessert werden – Suchmaschinenoptimieren (SEO) war somit der erste etablierte Begriff, den wir festhalten konnten.

Wir hatten schon früher über SEO gesprochen – das Thema war ihr bekannt. Aber mit Blick auf die Webseite – und vor allem die vorhandnen Inhalte konnte ich ihr nicht mit gutem Gewissen versprechen, dass ein bisschen SEO Wunder irken würde. Dafür war die Webseite einfach zu kompakt – die Inhalte sozusagen zu übersichtlich. Es kann nur das gefunden werden, was auch wirklich da ist. Content is King! Und schon waren wir beim eigentlich Thema angekommen: Content Marketing.

Was ist Content Marketing?

Zuerst sollte man sich die Frage stellen: Was ist Content? Was sind meine Inhalte? Wie möchte ich gefunden werden? Welche Inhalte sollen gefunden werden – und was kann überhaupt gefunden werden? Grundsätzlich ist alles das Content, was eben auf einer Internetseite zu finden ist: Blogeinträge, eine „Über uns“ Seite, das Impressum – alles das ist Content. Und der SInn und Zweck, solche Inhalte auf der eigenen Interseite anzubieten ist ja gerade, dass sie gefunden werden. Man möchte ggf. Produkte oder Dienstleistungen präsentieren und etwas über die eigene Firma erzählen. Vielleicht will man diese Inhalte nur so anbieten, vielleicht möchte man aber auch mithilfe der eigenen Webseite Neukunden gewinnen. Letztendlich ist der Zweck fast egal – sobald man eine Webseite online hat, hat man auch Content online.

Der Weg zur individuellen Content Marketing Definition

Marketing ist hingegen die Kunst, Menschen bzw. Kunden auf sich, die Firma, das Produkt, die Dienstleistung etc. aufmerksam zu machen. Vielleicht denken Sie, dass Marketing ’nicht Ihr DIng‘ ist, und dass das bestimmt nur etwas für ‚große Firmen‘ ist. Die Wahrscheinlichkeit ist aber relativ hoch, dass Sie bereits Marketing-Methoden anwenden – auch, wenn SIe sich dessen gar nicht bewusst sind. Haben Sie eine Broschüre oder Visitenkarten? Das sind im Prinzip Marketing-Werkzeuge – denn Sie helfen Ihnen, sich, Ihre Firma oder ein Produkt zu vermarkten. Online Marketing kann im Prinzip ähnlich reduziert verstandenwerden: Marketing im Internet. Haben Sie eine Webseite und/oder verschicken Sie hin und wieder einen Newsletter? Das ist Online Marketing.

Content + Marketing = Content Marketing

Es gibt verschiedene Marketingkanäle. Werbung ist einer. Und Content Marketing ist ein anderer. Man betreibt sozusagen Marketing mithilfe von Content. Dabei kann Content wie bereits weiter oben beschrieben theoretisch ‚alles‘ sein: ein Text, ein Blog-Eintrag, ein Video-Clip, ein Foto. Insofern kann man sagen, dass eigentlich jeder, der sein Geschäft im Internet präsentiert, bereits Content Marketing betreibt. Herzlich wilkommen im Verein.

Wie wird Ihre Internetseite gefunden?

Genau wie in der „Offline Welt“ kann im Internet nur das gefunden werden, was auch wirklich da ist. Und dementsprechend können Webseiten auch nur gefunden werden, wenn sie wenigstens über ein paar Inhalte verfügen. Oder anders ausgedrückt: nur weil eine Webseite existiert wird sie noch lange nicht gefunden. Manche Leute scheinen aber genau das zu hoffen – als ob man einfach eine Imbissbude an einer vielbefahrenen Strasse aufstellt – irgendjemand wird schon anhalten. Online ist aber sozusagen jede Imbissbude der Welt an dieser vielbefahrenen Strasse – man könnte auch sagen, die Strasse existiert nur wegen der vielen Buden. Das Bild führt jetzt aber vielleicht ein bisschen zu weit.

Grundsätzlich gibt es nur zwei Möglichkeiten, online gefunden zu werden: entweder man bezahlt für Werbung, oder die Besucher kommen wegen der Inhalte. Beide Optionen haben ihren Preis. Entweder zahlt man einen gewissen Geldbetrag für Werbung, oder man wendet  Zeit und Mühe auf, um Inhalte zu produzieren. Meistens muss man Zeit und Geld aufwenden, um Besucher auf eine Webseite zu locken.

Fazit: Was kann Content Marketing leisten?

In den vergangenen Monaten ist Content Marketing ein Trendbegriff geworden, dem man sich kaum entziehen kann. Viele Definitionen sind geschrieben, viele Versprechen gemacht worden. Einige von Marketing Experten, andere von SEO Agenturen – aber kann Content Marketing die Hoffnungen erfüllen, die viele an dieses Wundermittel haben? Ja und nein. Verbirgt sich dahinter nun wirlich der Schlüssel zum Erfolg? Es kommt darauf an.

Wie oben schon ausgeführt hängen die Chancen, dass die eigene Webseite gefunden wird, mehr oder weniger direkt mit den Inhalten zusammen, die von Suchmaschienn und somit von potentiellen Besuchern und Kunden gefunden werden können. Und sicherlich kann eine gute, nachhaltige Content Marketing Strategie dazu führen, dass sich die Besucherzahlen langfristig spürbar erhöhen.

Wie eine solche Content Marketing Strategie aussehen kann muss aber letztendlich jeder für sich selbst herausfinden. Texte, Bilder, Videos, Social Media – all das kann dazu beitragen, dass eine Webseite gefunden wird. Eine Erfolgsgarantie gibt es jedoch leider nicht.

Aufgaben-Verwaltung mit Things – To-Do’s – aber richtig!

Aufgaben-Verwaltung mit Things To-Dos aber richtig

Aufgaben-Verwaltung mit Things - Screenshot T.Bortels/cpu20.de

Ich nutze schon seit Jahren das kleine aber feine Programm Things sowohl auf Mac OS, als auch als App auf iOS, zur Verwaltung meiner zahlreichen To-Do’s. Ich hatte ursprünglich das Bedürfnis, To-Do’s effizient zu verwalten. EIn einfaches synchronisieren mit dem iPhone war eine der Anforderungen. Things wurde in verschiedenen Besprechungen und Tests immer wieder hoch gelobt – also habe ich ein paar Euro investiert und mir das Programm sowohl auf meinem MacBook als auch auf dem iPhone installiert

Über mehrere Jahre habe ich Things dann auch mehr oder weniger erfolgreich genutzt. Ich war aber irgendwie immer ein bisschen zu bequem, um mir das Programm einmal genau anzusehen. Die Folge: ich habe die Aufgaben-Verwaltung zwar genutzt, aber eben auf meine spezielle Art. Nicht besonders effektiv.

Als ich Things zuerst für mich entdeckte, fand ich die einfache Aufgabenliste für mich und meine Aufgaben vollkommen ausreichend. Also wurde einfach alles als Aufgabe („To Do“) angelegt – egal, ob es sich dabei um ein Projekt (z.B. „Relaunch Webseite XY“) oder um eine kleine häusliche Aufgabe (zB „Hausverwaltung anrufen“) ging.

Um mir selbst etwas Druck zu machen habe ich dann auch noch alles bzw. fast alles unter Heute („Today“) eingeordnet. Das hatte zur Folge, dass ich immer alle Aufgaben auf einer Liste vor mir hatte. Was zunächst nicht weiter problematisch klingt wird bei dutzenden oder gar hunderten von unterschiedlichsten Aufgaben fast nicht mehr bedienbar. Man muss sich das nur mal auf der Zunge zergenen lassen: Immer! Alle! Aufgaben!. Kein WUnder, dass man am berühmten Ende des tages das Gefühl hat, nichts geschafft zu haben – auch wenn die Mamutliste um ein paar Punkte kürzer geworden ist.

Ich wusste zwar, dass Things in Anlehnung an die Methode „Getting Things Done“ entwickelt wurde. Demnach sollte man große Aufgaben bzw. Projekte in kleine Portinen, To-Do’s runterbrechen, sodass man sich eine Tagesliste zusammenstellen kann, die wirklich zu schaffen ist. Klingt nicht so kompliziert – aber ich war einfach zu bequem, mir die Arbeit zu erleichtern. Das Ergebnis: eine unüberschaubar lange Liste von „wichtigen“ Aufgaben, die alle „heute“ erledigt werden wollten. Aber so funktioniert Task-Management nunmal leider nicht.

Neulich habe ich mich dann endlich mal daran gemacht, die verschiedenen Funktionen von Things genauer zu erkunden und anschliessend auch zu nutzen. Und siehe da: ungeahnte Möglichkeiten – ungenutzte Potentiale. Ich hatte im Laufe der Zeit zwar begonnen, Projekte anzulegen und Unter-Aufgaben zu definieren – aber die Aufgaben-Verwaltung war immernoch sehr unübersichtlich. Inzwischen bin ich aber zum Glück einen großen Schritt weiter.

Was hat sich in der Art, wie ich Things benutze, nun eigentlich geändert? Nicht viel. Aber die kleinen Unterschiede haben eine große Wirkung. Ich nutz jetzt lediglich alle Bereiche („Projects“ und „Areas of Responsibility“) sowie die zeitlichen Zuordnungen so, wie es vermutlich gedacht ist. Und das macht einen grpßen Unterschied.

Gut für Produktivität UND Motivation: Wie man Things richtig nutzt

Ein Projekt ist ein Projekt – und keine Aufgabe.

Ein Projekt lässt sich in Things in beliebig viele Aufgaben unterteilen. Oder anders ausgedrückt: einem Projekt lassen sich beliebig viele Aufgaben zuordnen. Eine Faustregel besagt, dass jede Aufgabe, für die man mehr als 20 Minuten benötigt, in wenigstes zwei Aufgaben aufgeteilt werden sollte. So lässt sich ein Projekt und der damit einhegehende Projektverlauf gut nachvollziehen und dokumentieren. Man weiss nachher ziemlich genau, was man alles gemacht hat, damit ein Projekt abgeschlossen werden konnte.

Sind dann alle Aufgaben erledigt und das Projekt abgeschlossen, kann ein Projekt auch als „erledigt“ markiert werden. Sowohl das Projekt, als auch alle damit verbundenen Teilaufgaben sind anschliessend im Logbook archiviert.

Noch ein Tipp für die Nutzer von zeiterfassungsprogrammen wie Timings: Projekte und Aufgaben am besten immer gleich benennen. So lassen sich nach Projektabschluss Aufwände dokumentieren. So sammelt man ’nebenbei‘ wertvolle Erkenntnisse für kommende Projekte – was einem auch die kalkulation des nächsten Angebots erleichtern kann.

Fortlaufende und wiederkehrende Aufgaben als „Area of Responsibility“ anlegen

Fortlaufende bzw, wiederkehrende Aufgaben lassen sich am besten einer dafür angelegten Area of Responsibility zuordnen. dabei geht es um Projekte, die eigentlich keine Projekte sind – also zum Beispiel „Haushalt“ oder „Büro“ oder „Akquise“ oder ähnliches. Auch hier fallen natürlich Aufgaben an, die erledigt werden können.

Eine Area of Responsibility lässt sich in Things im Gegensatz zu einem Project nicht erledigen. Und wenn man einmal ein bisschen darüber nachdenkt, ist es auch nur logisch so. Es hat aber eben leider ein Weilchen gedauert, bis ich überhaupt anfing, den Bereich Area of Responsibility sinnvoll zu nutzen. Aber zum Glück ist es in Things sehr einfach, Aufgaben umziehen zu lassen. So waren schnell ein paar Area of Responsibility eingerichtet und die dazugehörigen Aufgaben umgezogen.

Aufgaben heute oder später erledigen? Today, Next, Scheduled, Someday

Hier lautet die Empfehlung eigentlich, sich immer nur die Aufgaben für einen bestimmten Tag vorzunehmen, die man auch halbwegs realistisch an diesem Tag erledigen kann. Ich tendiere allerdings leider immernoch dazu, mir zu viele Aufgaben auf Heute bzw. Today zu legen. Ich weiss, dass das nicht sinnvoll ist – aber so ist es nunmal. Lange Zeit hatte ich befürchtet, wichtige Aufgaben nicht wiederzufinden, wenn ich sie in einer der anderen drei Zeit-Bereiche ablegte.

Diese Befürchtung ist aber vollkommen überflüssig, wenn man Things konsequent so nutzt, wie es gedacht ist. Die Projektliste bleibt überschaubar – und mit einem Klick auf einen Projektordner hat man alle Aufgaben in einer übersichtlichen Liste – egal, ob sie für heute, morgen, oder nächste Woche angelegt sind. Und inzwischen habe ich meine Liste für die aktuellen Aufgaben ganz gut unter Kontrolle.

Masonry Webfont-Problem mit Webfont Loader lösen

Das Jquery Plugin Masonry kann ein sehr nützlicher Bestandteil einer Webseite sein – wenn es so funktioniert, wie es funktionieen soll. Gibt es aber Probleme mit der Implementierung – sitzen die Elemente beispielsweise nicht dort, wo man sie erwartet, dann kann Masonry auch schnell zum Ärgernis werden. Die Fehlersuche und Problemsuche kann mitunter recht mühsam sein.

Eines der wohl bekanntesten Probleme ergibt sich immer dann, wenn man besonders viele oder besonders große Bilder in einem Masonry Layout platzieren möchte. Manchmal bemerkt man das Problem zunächst gar nicht – wenn dann aber im Laufe der Zeit mehr und mehr Inhalte auf die Webseite geladen werden kommt es plötzlich zu eine „haufenbildung“ – die Bilder werden nicht mehr nebeneinander und untereinander angezeigt, sondern übereinander  – in Haufen. Dieses Problem kann auch bei besonders langsamen Internetverbindungen auftreten – oder wenn der Webserver mal ein bisschen länger braucht, um die Bilder auszuliefern. Zum Glück ist das Problem aber nicht nur sehr verbreitet. sondern auch gut dokumentiert – und es lässt sich mithilfe des Zusatzskriptes imagesLoaded relativ leicht beheben..

Das andere, vermutlich nicht so weitverbreitete aber technisch ganz ähnliche Problem kann auftreten, wenn man in den Masonry-Elementen Webfonts verwendet. Das Problem ist nicht ganz so offenischtlich erkennbar – aber dennoch nervig. Es äussert sich, indem einzelne Elemente aus dem Layout zu rutschen scheinen – manchmal sitzen sie nur ein paar Pixel zu weit unten, manchmal auch an falscher Stelle.. Häufig tritt das Problem nur auf, wenn die verwendeten Webfonts noch nicht im Cache des Browsers gespeichert sind. Je nach Seitenstruktur kann es also sein, dass Webdesigner / Webentwickler das Problem gar nicht direkt zu sehen bekommen. Erst nach dem leeren des Caches fällt plötzlich auf, dass ein Element ein paar Pixel zu weit unten sitzt.

Was verursacht die Masonry Verschiebung um ein paar Pixel?

Masonry macht eigentlich nichts weiter, als die größe aller Elemente zu berechnen und anschliessend die jeweilige Position daraus zu berechnen. In den meisten Fällen funktioniert das auch ganz prblemlos. Aber manchmal kann eine langsam ladende Webfont die Berechnungen durcheinander bringen. Masonry berechnet in diesem Falle die Positionen aller Layoutelemente bevor die Webfont geladen ist. Wenn die Webfont dann zB eine geringere Laufweite hat, fallen ggf. Zeilenumbrüche weg – einzelne Elemente benötigen weniger Platz, als Masonry zunächst berechnet hat – und so kommt es zur Verschiebung.

Wie gesagt – das Problem ist unter Umständen nicht so leicht zu erkennen. Nur wenn die Webfont noch nicht geladen ist und durch das Laden Zeilenumbrüche wegfallen kommt es zu der Verschiebung. Es kann unter Umständen Wochen oder Monate dauern, bis das Problem auftritt. Und dann ist es auch nur für diejenigen sichtbar, die die Webfont nicht im Cache gespeichert haben. Und selbst dann fällt der Fehler unter Umständen nicht gleich auf.

Am einfachsten ist der Fehler zu erkennen, wenn das Layout sich aus Elementen zusammensetzt, die alle dieselbe Höhe haben. Wenn dann nur eines der Elemente einen Zeilenumbruch „verliert“ kommt es zu der beschriebenen Verschiebung. Manchmal ändert sich auch die Reihenfolge, in der die Elemete angezeigt werden, weil eines der Elemente zu viel Platz einnimmt. Als ob ein unsichtbaren Element im Wege wäre. Chaos.

Wie auch immer. Auch für dieses Problem gibt es eine Lösung: der Webfontloader prüft zunächst, ob die angegebenen Webfonts geladen sind. Erst dann wird Masonry gestartet.

Das Skript wurde von Google in Zusammenarbeit mit Typekit entwickelt und man kann es kostenlos nutzen. Entweder installiert man es direkt auf dem eigenen Webspace, oder man lädt es dynamisch von einer Google-Adresse. Ist das Skript einmal implementiert muss man nur noch die die Skriptanweisungen, die Masonry eigentlich starten,  mit einer entsprechenden Klammer versehen. So stellt man sicher, dass Masonry nur dann geladen wird, wenn bereits alle Webfonts geladen sind.

zunchst muss also der Webfontloader bzw. webfont.js geladen werden:

<script type='text/javascript' src='http://ajax.googleapis.com/ajax/libs/webfont/1/webfont.js'></script>

Dann klammert man den Masonry Code mit der Webfont Load Abfrage:

// prüfen ob alle Webfonts geladen sind:
WebFont.load({
    custom: {
      families: ['RobotoCondensedRegular','RobotoCondensedItalic', 'RobotoCondensedBold' ]
    },
active: function() {

// cprüfen ob alle Bilder geladen sind:
var $grid = $('.grid').imagesLoaded( function() {
// init Masonry
  $grid.masonry({
    // wir verwenden grid-sizer um die Spaltenbreite zu bestimmen:
    columnWidth: '.grid-sizer',
    // do not use .grid-sizer in layout
    itemSelector: '.grid-item',
    originLeft: true,
    percentPosition: true
  });
});

}

});

Auf der Projektseite bei Github ist das Skript ausführlich dokumentiert:
https://github.com/typekit/webfontloader

El Capitan: Illustrator unerwartet beendet / Pipette [fix]

El Capitan: Illustrator unerwartet beendet / Pipette [fix]

El Capitan: Illustrator unerwartet beendet - Screenshot / Collage T.Bortels/cpu20.de

SIe haben diesen Artikel vermutlich gefunden, weil Sie vor kurzem auf das neue Betriebssystem El Capitan (Mac OS 10.11) umgestiegen sind – so wie ich – und jetzt haben Sie das Problem, dass Illustrator CS5 unerwartet beendet wird, wann immer das Programm ‚regulär‘ beendet werden soll – oder wenn die Pipette genutzt wird. Ich kenne das Problem – ich habe das selber gerade durchgemacht. Und letztendlich endlich repariert. Yay!

Das „unerwartet beendet“ Problem („crash on quit“) bringt noch ein weiteres Problem mit sich: die Preferenzen wirden nicht gespeichert. Also muss beim Neustart alles wieder neu eingestellt werden – je nach Projekt kann das nervig und zeitaufwändig sein. Nicht besonders praktisch.

Beide Probleme – der Pipetten-Crash und der Quit-Crash können aber relativ einfach behoben werden. Man muss eigentlich nur zwei Datein umbenennen – das war’s dann schon. Man muss dafür zwa erstmal unter anderem in den versteckten Library-ordner hinabsteigen – aber eigentlich ist das halb so wild.

„Illustrator unerwartet beendet“ – Problemlösung für El Capitan Bug

Zuerst muss Illustrator beendet werden. Vermutlich stürtzt das Illustrator an dieser Stelle wieder ab – aber das sollte dann eigentlich auch der letzte „Crash on Quit“ gewesen sein. Dann muss man den versteckten Library-Ordner finden und öffnen. Eigentlich muss man sogar zwei Library-Ordner aufsuchen – die reguläre System-Library und die persönliche Benutzer-Library.  Wir beginnen mal mit der versteckten Library im Benutzerverzeichnis.

Zunächst wecheln wir in den Finder Dann ist in der Apple Menuleiste (ganz oben am Bildschrimrand) der Menupunkt „Gehe zu“ zu sehen sein. Bei gedrückter alt-Taste wird dann der Library-Ordner angezeigt – diesen auswählen. Nun sollte sich der Library-Ordner im Finder öffnen.  Im Library-Ordner das Verzeichnis „Application Support“ auswählen und dann ins Unterverzeichnis „Adobe“ wechseln. Hier sollte nun ein Ordner namens“CS5ServiceManager“ zu sehen sein.  Dieses muss in „CS5ServiceManager.bak” umbenannt werden.

Die zweite Datei, die umbenannt werden muss, ist in der System-Library zu finden. Öffnen Sie das Verzeichnis „Festplatte“ – entweder über den Schreibtisch /Finder oder wieder über den Menupunkt „Gehe zu“ > „Computer“. Im Verzeichnis „Festplatte“ sollte dann der Libraby-Ordner zu sehen sein. Gehen Sie dann wieder ins Verzeichnis „Application Support“ > „Adobe“ und ändern Sie den Dateinamen von „CS5ServiceManager“ in „CS5ServiceManager.bak”.

Wenn beide Dateien umbenannt sind kann Illustrator wieder gestartet werden. Jetzt sollte Illustrator weder beim benutzen der Farbauswahl-Pipette, noch beim beenden abstürzen. Und somit sollen auch die Präferenzen erhalten bleiben.

WordPress: Bildunterschrift zum Beitragsbild hinzufügen

WordPress Bildunterschrift am Artikelbild IMG_1929

Bildunterschrift am Artikelbild - Foto: T.Bortels/cpu20.de (Screenshot)

Die meisten WordPress Themes machen es einem ja sehr einfach, einem Artikel bzw. einer Seite ein Beitragsbild („Featured Image“) hinzuzufügen. Die Bildunterschrift („Caption“) wird jedoch oft nur bei Bildern hinzugefügt, die inline – also im Artikeltext angezeigt werden. Beim Hauptbild bzw. Beitragsbild fehlt die Bildunterschrift häufig, obwohl sie in der Mediathek korrekt in das Feld Beschriftung eingegeben wurde.

Warum braucht man eine Bildunterschrift / Caption?

Das muss in den meisten Fällen kein Problem darstellen – viele Blogs nutzen die Bildunterschrift einfach nicht. Aber gerade wenn man WordPress als CMS nutzen möchte – zum Beispiel um eine Art Magazin zu betreiben, kann es sein, dass man eine die Bildunterschrift anzeigen möchte – zum Beispiel um Zusatzinformationen zum Bild bereitzustellen, oder um das SEO-Ranking ein bisschen zu verbessen. Aus rechtlichen Gründen kann es auch sein, dass man eine Bildbeschreibung / Bildunterschrift anzeigen muss um zum Beispiel einen Copright-Vermerk am Bild anzubringen, die Agentur und/oder den Fotografen zu nennen.

Wie gesagt – bei Inline-Bildern ist das ja auch bereits Standard. Man gibt einfach den gewünschten Text in das Feld Beschriftung ein und der Text wird direkt unterhalb des Bildes angezeigt. Nur beim Beitragsbild funktioniert das häufig nicht. Aber zum Glück kann man mit ein paar Zeilen Code quasi jedes WordPress Theme so nachrüsten, dass die Bildunterschrift (Caption) angezeigt wird.

Theme-Snippet: Bildunterschrift zum Beitragsbild hinzufügen

Zunächst muss dem Bild also eine Bildunterschrift hinzugefügt werden. Dies geht am besten direkt beim Bild-Upload – lässt sich in der Mediathek aber auch jederzeit nachträglich ergänzen. Ich trage seit einiger Zeit bei allen Bildern grundsätzlich schon beim Upload einen Titel, einen Alternativtext und auch eine Bildunterschrift ein – meiner Meinung nach eine gute Angewohnheit.

Grundsätzlich sollten Änderungen an Template-Datein immer im Child Theme vorgenommen werden. Falls Sie noch kein Child Theme eingerichtet haben, wäre jetzt der richtige Zeitpunkt dafür. Wenn Sie wissen möchten, wie sich mit wenigen handgriffen ein Child Theme installieren lässt, können Sie gerne zunächst diesen früheren Artikel lesen: WordPress Child Theme erstellen – ganz einfach.

In der Template-Datei (z.B. content.php oder single.php oder content-single.php oder page.php etc) müssen Sie dann den Bereich finden, in dem das Beitragsbild („featured image“) geladen wird.  Der entsprechende Code sollte ungefähr so aussehen:

<div class="entry-thumbnail">
    <?php the_post_thumbnail(''); ?> <!-- das Beitragsbild -->
</div>

je nach Theme und/oder Template kann der entsprechnde Code auch anders aussehen, zum Beispiel wie folgt:

<?php if ( ! post_password_required() && ! is_attachment() ) :
     the_post_thumbnail('large');
endif; ?>

Unterhalb dieses Bereichs müsste dann der folgende Code-Schnippsel eingefügt werden:

<?php if ( $caption = get_post( get_post_thumbnail_id() )->post_excerpt ) : ?>
 <p class="caption"><?php echo $caption; ?></p>
 <?php endif; ?>

Dieser Code-Schnippsel testet zuerst, ob überhaupt ein Beitragsbild festgelegt wurde. Anschliessend wird getestet, ob eine Bildunterschrift („post_excerpt“) zum Beitragsbild vorliegt. Wenn beide Voraussetzungen zutreffen wird die Bildunterschrift in einem eigenen Absatz mit der Klasse „caption“ ausgegeben.

HTML 5 Bildunterschrift

Ein Detail könnte man dann noch anpassen – wenn das zur Art und Weise passt, wie die Seite Artikelbilder verwendet. Es gibt ja seit HTML 5 passende Tags mit denen sich Bilder und Bildunterschriften sematisch korrekt markieren lassen: figure und figcaption. Allerdings ist die Spezifikation der beiden Tags ein bisschen kompliziert. Es wird vorgeschlagen, figure nur für solche Elemente zu verwenden, die theoretisch frei platziert werden könnten, ohne die Bedeutung des Dokuments zu beeinträchtigen. Für die meisten Artikelbilder trifft das meiner Meinung nach zu – aber darüber lässt sich sicherlich vortrefflich streiten.

Wie auch immer – hier der entsprechende Code-Schnippsel:

<figure class="header-image">
    <?php the_post_thumbnail(''); ?> <!-- das Beitragsbild -->
    <?php if ( $caption = get_post( get_post_thumbnail_id() )->post_excerpt ) : ?>
        <figcaption class="caption"><?php echo $caption; ?></figcaption>
    <?php endif; ?>
</div>

Anschliessend kann die Bildunterschrift per CSS so gestaltet werden, dass sie zum Design der Seite passt.