WordPress: alle Original-Bilder finden und auflisten (obwohl nur ‚medium-Bilder‘ im Text zu finden sind)

Wordpress Original-Bilder finden

Wordpress Original-Bilder finden - Foto / Montage: T.Bortels/cpu20.de

Folgende Fragestellung lag zugrunde: wie kann der Kunde alle in einer Seite bzw. in einem Artikel eingebundenen Bilder in Originalgröße finden, um diese herunterzuladen, zu bearbeiten und anschliessend wieder neu einzubinden?

Natürlich kann man alle Originalbilder auch ohne zusätzlichen Code relativ einfach ‚manuell‘ finden. Zunächst klickt man dazu mit der rechten Maustaste auf das zu tauschende Bild und wählt ‚Bild in einem neuen Tab öffnen‘ aus. Dann entfernt in der Adresszeile des Browsers die Größenangaben (z.B. „-800×600.jpg“), die WordPress immer dann an Dateinamen von Bildern anhängt, wenn das Bild skaliert wurde. Durch das Abschneiden dieses Zusatzes bekommt man das Bild in Originalgröße – bzw. das Originalbild, wie es einmal hochgeladen wurde. Dieses speichert man dann lokal auf dem Computer, kann es anschliessend bearbeiten und neu hochladen. Man wählt in der Admin-Ansicht einfach das Bild aus, das getauscht werden soll und geht in der Bild-Bearbeiten-Ansicht auf „Bild ersetzen“. Nun kann man das neue Bild hochladen.

Noch einfacher geht es natürlich, wenn man seine Bilder gut organisiert hat und das Bild direkt auf der lokalen Festplatte findet – dann kann man sich das Herunterladen sparen.

Beide Optionen fielen in der mir gestellten Anfrage leider aus – die Originalbilder waren nicht aufzufinden und der Trick mit der rechten Maustaste war zu umständlich. Also sollte eine Liste aller Bilder generiert werden, über die man die Originalbilder direkt herunterladen sollte.

Das Artikelbild (post thumbnail) sowie alle anderen als Attachment gespeicherten Bilder lassen sich relativ finden.

/* Alle Attachment-Bilder finden - kommt ins Template */

$images = get_children( array( 'post_parent' => get_the_ID(), 'post_type' => 'attachment', 'post_mime_type' => 'image', 'orderby' => 'menu_order', 'order' => 'ASC', 'numberposts' => 999 ) ); 
 if ( $images ) {

//looping through the images
 foreach ( $images as $attachment_id => $attachment ) {
 
 $img_path_array = (wp_get_attachment_image_src( $attachment_id, 'full' ));?>
 <a href="<?PHP echo($img_path_array[0]); ?>" target="_blank"><?PHP echo wp_get_attachment_image( $attachment_id, 'full' ); ?></a>

<?php
 }
 ?><?php
 
 }

Bei den im Text platzierten Bildern ist das schon ein bisschen schwieriger – diese sind ja nicht als Attachment abgelegt. Also müssen wir zunächst mal alle Bilder finden, die in den Text (content) eingebunden sind. Dazu durchsuchen wir den Seiteninhalt nach dem Codeschnippsel „src=“, der uns verrät, dass dort ein Bild zu finden ist.

Das klappt soweit auch ganz gut – allerdings bekommen wir einen Array der Bilder, wie sie im Text eingebunden sind – also mit angehängten Pixelmaßen (z.B. „bild-800×600.jpg). Mithilfe der Funktion get_original_image können wir aber die Originalbilder herausbekommen.

/* Alle Inline-Bilder finden - dieser Code-Schnippsel kommt ins Template */
 $regex = '/src="([^"]*)"/';
 $content = $post->post_content;
 // echo($content);
 preg_match_all( $regex, $content, $matches );

foreach($matches[1] as $image):
 
  $the_orig_image = get_original_image( $image);

  echo '<a href="'.$the_orig_image.'" target="_blank"><img src="'.$the_orig_image.'"></a>';
  $ii++;

endforeach;
/* Die Funktion get_original_image kommt in die functions.php des Themes */
function get_original_image( $url ) { 
global $_wp_additional_image_sizes; $new_url = $url; // Get All Image Sizes 
$builtin_sizes = // *** BREAK WAS MISSING *** 
 array( 'large' => array( // *** WRONG ARROW "=–>" ***
 'width' => get_option('large_size_w'),
 'height' => get_option('large_size_h')
 ),
 'medium' => array(
 'width' => get_option('medium_size_w'),
 'height' => get_option('medium_size_h')
 ),
 'thumbnail' => array(
 'width' => get_option('thumbnail_size_w'),
 'height' => get_option('thumbnail_size_h')
 )
 );

$image_sizes = array_merge( $builtin_sizes, $_wp_additional_image_sizes );

// Parse URL
$info = pathinfo( $url );

// Check to see if image is a thumbnail

// Get image size extensions, e.g. -200×200
// Get image size width only extensions, e.g., -200x
// Get image size height only extensions, e.g., x200.
$image_exts = array();
$image_exts_width = array();
$image_exts_height = array();
foreach ($image_sizes as $image_size) {
  $image_exts[] = '-'.$image_size['width'].'x'.$image_size['height'];
  $image_exts_width[] = '-'.$image_size['width'].'x';
  $image_exts_height[] = 'x'.$image_size['height'];
}

// Cycle through image size extensions, e.g. -200×200
foreach ( $image_exts as $image_ext ) {
  //if found, replace the extension with nothing
  $new_url = str_replace( $image_ext , '' , $url );

// we found an original – don't look any further
if ( $new_url != $url )
  break;
}

// if a new url hasn't been generated yet, keep looking…
if ( $new_url == $url ) {
  // Cycle through image width only extensions, e.g. -200x
  foreach ( $image_exts_width as $image_ext ) {

    // check for width, e.g., -200x
    $pos1 = strrpos( $info['basename'] , $image_ext , -1 );
    if ( $pos1 ) {
      // strip, & assign new url
      $new_url = $info['dirname'] . '/' . substr( $info['basename'] , 0 , $pos1 ) . '.' . $info['extension'];
    }

    // we found an original – don't look any further
    if ( $new_url != $url )
      break;
  }

  // if a new url hasn't been generated yet, keep looking…
  if ( $new_url == $url ) {
    // Cycle through image height only extensions, e.g. x200.
    foreach ( $image_exts_height as $image_ext ) {

      // check for height, e.g., x200
      $pos2 = strrpos( $info['basename'] , $image_ext , -1 );

      //example_2a-263×300.jpg -> example_2a.jpg
      if ( $pos2 ) {
        // get position of -, strip, & assign new url
        $pos3 = strrpos( $info['basename'] , '-' , -1 );
        $new_url = $info['dirname'] . '/' . substr( $info['basename'] , 0 , $pos3 ) . '.' . $info['extension'];
      }

      if ( $new_url != $url )
        break;
    }
  }
}

if ( $new_url != $url )
  return $new_url;
else
  return $url;
}

Die Funktion habe ich dem Artikel „How to Get Original Image from a Thumbnail Image in WordPress“ (wpsmith.net) entnommen – allerdings waren in der Original-Funktion einige Fehler vorhanden. DIese habe ich korrigiert und zum Teil oben im Code entsprechend markiert.

Was macht die Funktion ‚get_original_image‘? Zunächst werden alle möglichen Bildformate bzw. die jeweiligen Breiten und Höhen in Arrays gespeichert. Dann vergleichen wir jede Bild-URL, die im Text einer Seite gefunden wurde, mit den möglichen Höhen und Breiten. Wenn Höhe und/oder Breite im Dateinamen des Bildes vorkommen, wird die Endung mit den Angaben zu Höhe und Breite (z.B. „-800×600“) entfernt – und schon haben wir das Originalbild.

 

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WooCommerce Formal: Anrede auf „Deutsch (Sie)“ umstellen

WooCommerce Formal: Anrede auf „Deutsch (Sie)“ umstellen

WooCommerce Formal: Anrede auf „Deutsch (Sie)“ umstellen - Foto/Screenshot: T.Bortels/cpu20.de

Ein Problem, das immer wieder auftritt: man installiert zunächst WordPress und WooCommerce und stellt die Sprache auf Deutsch. Dabei stört es zunächst nicht, dass standardmäßig die Du-Version installiert ist. Irgendwann möchte man aber auf die formale Sprachversion „Deutsch (Sie)“ umstellen und stellt fest, dass alle WooComerce-Texte nun wieder in Englisch angezeigt werden. Das läßt sich aber mit wenigen Handgriffen korrigieren. Hier eine kurze Anleitung, was zu tun ist.

Eine Standard-WordPress-Installation ist mittlerweile in der Regel für verschiedene Sprachen vorbereitet – für den WordPress-Core gibt es eine Reihe von Übersetzungen, jeweils mit den zur Übersetzung passenden Sprachdateien. Und auch für viele Plugins und Themes gibt es inzwischen häufig auch eine deutschen Übersetzung, die kaum Wünsche offen lässt. Diese sind aber in der Regel nicht installiert.

Auch für das Shop-Plugin WooCommerce gibt es natürlich eine passende formale Sprachdatei. Um diese zu aktivieren muß man allerdings zunächst ein Update durchführen.

WooCommerce auf Deutsch Sie umstellen

WooCommerce Sprachdatei laden und auf Deutsch Sie umstellen

Zuerst stellt man WordPress also auf die formale Sprachdatei Deutsch (Sie) um. Das geht unter Einstellungen > Allgemein > Sprache der Website.

Anschliessend ruft man die ausstehenden Aktualisierungen auf. Dazu einfach oben in der Admin-Leiste das Kreis-Pfeil-Symbol anklicken. Ganz unten in der Liste sollte der dezente Hinweis versteck sein, dass neue Übersetzungen verfügbar sind. Ein Klick auf die Schaltfläche „Aktualisiere Übersetzungen“ lässt WordPress alle ausstehenden Sprachdateien automatisch installieren – und schon ist WooCommerce auf das formale „Sie“ umgestellt.

WordPress: Sprachdateien "Deutsch Sie" werden geladen

WordPress: Sprachdateien „de_DE_formal“ werden geladen

Mithilfe von Übersetzungs-Plugins wie zum Beispiel Loco Translate oder WPML kann man dann noch die Feinheiten anpassen. Und schon ist der Online Shop auf die formale Anrede „Deutsch (Sie)“ umgestellt.

Sollte es nicht möglich sein, WordPress dauerhaft auf „Deutsch (formal)“ umzustellen (Einstellung wird jedesmal zurückgesetzt) dann empfielht sich bei Verwendung von WPML folgender Weg:  In WPML > Sprachen auf “ Sprachen bearbeiten“ – den Sprachentag con de_DE auf de_DE_formal ändern.

HTML5 Video Player ohne Controls – aber mit eigenem Play-Overlay

HTML5 Video Player mit eigenem Play-Overlay

HTML5 Video Player mit eigenem Play-Overlay - Illustration/Montage: T.Bortels/cpu20.de

Als erstes kann man natürlich fragen, warum sollte man einen eigenen HTML5 Video Player verwenden wollen – und dann auch noch ohne Controls – aber mit eigenem Play-Overlay? Am einfachsten wäre es doch sicherlich, ein Video per Vimeo oder YouTube in eine Webseite einzubinden. Man kopiert einfach den embed-Code und fertig ist die Hütte. Aber wie das aussieht? Naja – meistens eben so, wie sich die Damen und Herren von Vimeo und YouTube vorstellen – und diese Vorstellung kann schon mal von den eigenen Vorstellungen abweichen.

Wenn man auch das Design auf der Webseite gezeigten Videos – also das Design des Video Players kontrollieren möchte ist es in jedem Falle hilfreich zu wissen, wie man einen eigenen HTML5 Video Player baut.

In diesem Beispiel beschränken wir uns dabei allerdings zunächst mal auf das Weglassen der Bedienelemente (Controls – z.B. Play-Button, Ladebalken, Lautstärke, Fullscreen-Button etc.) und wollen stattdessen nur einen Play-Button bzw. von der Funktion her einen Play-Pause-Button als Overlay über das Startbild legen. Und das ist gar nicht mal so schwierig, wie die Einleitung vielleicht vermuten läßt. Los geht’s.

Eigener Play-Pause-Button für HTML5 Video Player

Zunächst bauen wir uns mal den HTML5 Video Player ein – also den Code, der dafür sorgt, dass der HTML5 Video Player angezeigt wird, der vom jeweiligen Browser angeboten wird, wenn er das HTML5 Video Tag interpretiert. Damit haben wir dann bereis einen voll funktionsfähigen Video Player, der per CSS auch ein responsiver Player sein kann. Allerdings werden zunächst entweder gar keine Bedienelemente angezeigt, oder alle – je nachdem, ob das Attribut „controls“ gesetzt ist, oder nicht – und diese Controls sind dann natürlich im Design des jeweiligen Browsers. Hier exemplarisch das HTML5 Video Tag mit kurzer Erklärung:

<video autobuffer controls>
    <source src="/files/video.mp4" type="video/mp4" >
</video>

Das erste Attribut „autobuffer“ sorgt dafür, dass das Video geladen wird, sobald es zu sehen ist – und nicht erst dann, wenn es vollständig geladen ist. Der zweite Parameter „controls“ sorgt dafür, dass die Standard-Bedienelemente für Play, Pause, Zeitleiste etc. angezeigt werden. Wer zudem noch möchte, dass das Video automatisch anfängt zu spielen, kann noch das Attrivut autoplay="autoplay" hinzufügen.

Um nun die Standard-Controls nun gegen einen Play-Pause-Overlay auszutauschen, geht man am besten wie folgt vor: Das HTML5 Video Tag muss zunächst in einen Container umziehen, der dann das Overlay für die Play-Pause-Funktion beinhaltet. Dann verstecken wir die Standard-Video-Controls per JavaScript bzw. jQuery und regeln die Play- und Pause-Funktionen ebenfalls über Javascript. So können auch Nutzer, die kein JavaScript aktivert haben, den Player weiterhin problemlos über die Standard-Controls bedienen. Das klingt jetzt vielleicht erstmal ein bisschen kompliziert, ist aber gar nicht so wild – und sieht der Player so aus, wie er soll. Der Aufwand lohnt sich. Los geht’s:

Hier erstmal das HTML:

<div class="video_wrapper">
<video autobuffer controls>
    <source src="/files/video.mp4" type="video/mp4" >
</video>
<div class="playpause"></div>
</div>

Und hier der dazu passende JavaScript-bzw. jQuery-Code, der die Play-Pause-Funktion regelt und die Standard-Bedienelemente versteckt:

<script>
jQuery('.video').parent().click(function () {
    if(jQuery(this).children(".video").get(0).paused){
        jQuery(this).children(".video").get(0).play();
        jQuery(this).children(".playpause").fadeOut();
    }else{
       jQuery(this).children(".video").get(0).pause();
        jQuery(this).children(".playpause").fadeIn();
    }
});

var vids = jQuery("video"); 
jQuery.each(vids, function(){
       this.controls = false; 
}); 
</script>

Nun fehlt nur noch das CSS, das unser Play-Pause-Bild als Overlay auf den Player zaubert:

.video {
    width: 100%;
    height: auto;
    border: none;
}

.video_wrapper{
    display:table;
    width:auto;
    position:relative;
    width:100%;
    cursor:pointer;
}

.playpause {
    background-image:url(img/play-icon.png);
    background-repeat:no-repeat;
    width:35%;
    height:35%;
    position:absolute;
    left:0%;
    right:0%;
    top:0%;
    bottom:0%;
    margin:auto;
    background-size:contain;
    background-position: center;
}

Auf iOS Geräten (iPhone, iPad) wird automatisch ein Play-Overlay angezeigt, das das Design unseres Play-Overlay natürlich stören würde. Zu guter letzt also noch ein CSS-Schnippsel, der verhindert, dass das iOS-Player-Overlay angezeigt wird:

video::-webkit-media-controls-start-playback-button {
  display: none;
}

Das war’s. Viel Spaß damit!

Navigation: Links ändern mit jQuery

WordPress-Navigation: Link ändern mit jQuery

WordPress-Navigation – Foto: T.Bortels/cpu20.de

Ich musste neulich mal nach Möglichkeiten recherieren, wie man mit jQuery einen Link ändern kann – und zwar dynamisch, bzw. responsiv – also je nach Bildschirmgröße. Das ist nicht wirklich das schönste, was man so machen kann – aber es kann an der einen oder anderen Stelle praktisch sein, um einem ganz speziellen Problem zu begegnen, von dem man zunächst nicht wusste, dass man es hat. Die Situation war wie folgt:  einer meiner Kunden hatte schon vor einer Weile in ein sogn. Premium WordPress-Theme investiert.

Später stellte sich heraus, dass das Problem zwar sehr schön aussah, sich aber nicht ganz so suchmaschinenfreunlich verhielt, wie zunächst gehofft. Insbesondere die Navigation bereitete SEO-Probleme. Was war das Problem? Das WordPress Theme hatte nicht nur eine Hauptnavigation, sondern zwei – bzw. wurde eine Navigation zweimal ausgeprägt: einmal für breite Bildschirme (Desktop) und einmal für schmale Bildschirme (Mobil). Der einzige Unterschied bestand in unterschiedlichen CSS Klassen. Soweit so gut. Wozu mussten wir nun die Links mit jQuery ändern?

In der Desktop-Ansicht wurden die hauptnavigationspunkte lediglich ans Anker-Links verwendet, um die untergeordnete zweite Navigationsebene bei Klick auszuklappen. Die einzigen verlinkten Navigationspunkte befanden sich also in der zweiten Ebene – die erste Ebene bestand ausschliesslich aus ‚toten‘ Anker-Links. Warum? Vermutlich wollte der Theme-Autor die Navigation vor allem Mobil-freundlich gestalten. So wurden in der mobilen Darstellung zunächst nur die Links der Hauptebene angezeigt – die zweite Ebene wurde dann bei Klick auf den jeweiligen Hauptpunkt ausgeklappt. Bei Touch-Geräten (Smartphones) gibt es ja keinen Hover-Zustand – daher ist der Klick zum Ausklappen notwendig. Wären nun die Hauptnavigationspunkte mit ‚echten‘ Links verknüpft, hätte der Nutzer keine Chance, jemals die Subnavigation zu sehen. Der Nutzer würde auf die verlinkte Seite weitergeleitet werden, bevor irgendeine Subnavigation angezeigt werden könnte.

Für mich ergaben sich aus diesem Umstand eigentlich zwei verschiedene Probleme: die hauptnavigation war aufAnker-Links reduziert und daher für Suchmaschinen uninteressant. Leider besteht die Hauptnavigation häufig aus wichtigen Keywörtern, die für SEO nun unbrauchbar wären – oder anders ausgedrückt: ungenutztes SEO-Potential. Andererseits haben die Hauptnavigationspunkte keine andere Funktion, als bei Klick die Subnavigation anzuzeigen. Es sind also jedesmal zwei Klicks notwendig – und das ist nicht besonders nutzerfreundlich – die User Experience ist nicht optimal – Bad UX. Oder anders ausgedrückt: warum soll zweimal klicken, wenn 1 Klick eigentlich reichen sollte?

Links dynamisch ändern mithilfe von jQuery

Was wir letztendlich gemacht haben: wir haben die Hauptnavigationspunkte ‚richtig‘ verlinkt – und diese Links dann mithilfe von jQuery für die mobile Darstellung so angepasst, dass dann wieder nur die Subnavigation angezeigt wird.

Auf dem Weg zur Lösung trat dann aber erstmal eine weitere Schwierigkeit auf. Eigentlich würde man Links über die ID oder die CSS-Klasse des Links oder des übergeordneten Elements beeinflussen. Leider waren in diesem Theme keine entsprechendes IDs oder CSS-Klassen zu finden, sodass eine eindeutige Zuordnung erstmal nicht so einfach möglich war. Wir mussten also die Link-Informations des eigentlichen Link-Elements (href)  selbst nutzen, um die Links ausfindig zu machen, die dynamisch geändert werden sollten. Das sieht dann so aus:

jQuery(".sf-mobile-menu a[href='/about-us/']").attr('href', '#');

Leider benötigt man für diesen Workaround eine Zeile Code pro Link. Aber immerhin. Hätte es eindeutige IDs zu jedem Link gegeben, hätte der Code-Schnippsel entsprechend anders – und vor allem kompater ausgesehen:

jQuery('.sf-mobile-menu #content_1 li:first a').attr('href', '#');

Man kann natürlich auch gleich mehrere Links in einem jQuery-Loop bearbeiten. Zum Beispiel so:

$('.content').each( function() {   
    $(this).find('li:first a').attr('href', '#'); 
});

oder so:

$('.content').each( function() {   
    $(this).find('li a').first().attr('href'); 
});

Alternativ könnten wir auch eine WordPress-Funktion nutzen, um durch die Navigation zu loopen und dann den entsprechenden jQuery-Schnippsel einzufügen – der jQuery-Loop ist aber eigentlich schon komfortabel genug.

Responsives jQuery – Links für bestimme Bildschirmgrößen anpassen

Oben haben wir nun verschiedene Optionen, Links dynamisch mithilfe von jQuery anzupassen. Wir wollen diese Links aber nur für bestimmte Bildschirmgrößen anpassen – n unserem speziellen Fall nur für das mobile Layout. Dafür können wir einen jQuery Listener verwenden – ein Code-Snippet, dass sozusagen auf bestimmte CSS-Klassen ‚hört‘ und seinen Code nur dann ausführt, wenn sich diese Klassen ändern.

Im Fourfront’s Blog ist zu dem Thema ein etwas ausführlicherer Artikel zu finden:  „Firing Responsive jQuery Functions based on CSS Media Queries Rather than Window Width„. Hier beschränken wir uns jetzt mal auf die Umsetzung:

function checkSize(){
    if (jQuery("#az-header.h-classic .az-menu-trigger").css("visibility") == "visible" ){
        /* your code */ 
    }
}

Der Code unter „/* your code */“ iwrd in diesem Falle nur dann ausgeführt, wenn die Klasse „.az-menu-trigger“ im Header-Bereich zu finden ist. Der Listener „checkSize“ wird wiederum so eingebaut, dass er beim Laden der Seite ausgeführt wird.

jQuery(document).ready(function() {

Ich hoffe, ich konnte damit dem einen oder anderen weiterhelfen.

Was ist Dedicated Virtual Server Hosting?

Was ist Dedicated Virtual Server Hosting?

Was ist Dedicated Virtual Server Hosting? – Foto 'New servers' CC BY-SA 2.0 by Dominic Hargreaves

Ich wurde neulich mal gefragt, was Dedicated Virtual Server Hosting denn eiegntlich ist. Meine erste Reaktion: Wow! Dedicated Virtual Server Hosting? Klingt interessant – aber – Moment mal…

Der Begriff Dedicated Virtual Server Hosting klingt wirklich spannend – und vielversprechend – aber nach meinem Empfinden handelt es sich zunächst mal um eine Mischung der aus Dedicated Server Hosting und Virtual Server Hosting. Man kann nicht beides gleichzeitig haben. Oder etwa doch?

Virtual Private Server – was ist Virtual Server Hosting?

Manche Hosting-Anbieter bieten Hosting auf sogenannten Virtual Private Servern an. Was verbirgt sich dahinter? Und wie funktioniert das? Grundsätzlich ist ein Webserver eigentlich erstmal ein Progamm – eine Software. Und diese Software läuft beim Virtual Private Server nicht auf einem Rechner, sondern ggf. auf mehreren Rechnern – auf einem Rechnerverbund, einem Cluster, einer Cloud. Als Kunde kann man dann prinzipiell die im Hosting-Paket angegebenen Arbeitsspeicher (RAM) und Festplattenplatz (Webspace) erwarten. Arbeitsspeicher und Festplattenplatz befindet sich aber nicht auf einem einzelnen, physischen Server, sondern verteilt auf einer ganzen Reihe von Rechnern – auf einem virtuellen Server.

Das muss erstmal nicht negativ sein – letztendlich kann es einem ja fast egal sein, wie und wo eine Webseite nun eigentlich wirklich liegt. Allerdings sagen die Angaben über die Speicherverwaltung leider wenig darüber aus, wie die zur Verfügung stehende Prozessorleistung auf die einzelnen Virtuellen Server verteilt wird. Ein Umstand, der bei manchen rechenintensiven Webseiten unter Umständen einen Nachteil darstellen kann.

Dann gibt es offenbar auch noch Virtual Dedicated Server Hosting – dabei handelt es sich aber letztendlich nur um eine andere Bezeichnung für dasselbe Ding. Der ‚Server‘ liegt auch hier in einer Server-Cloud – man hat also quasi einen Dedicated Server, der aber ein Virtueller Server ist. Amazon Web Services funktioniert zum Beispiel nach diesem Prinzip – und es gibt natürlich etliche weitere.

Was ist Dedicated Server Hosting?

Bei vielen Hosting-Anbietern kann einen kompletten Rechner mieten, auf der dann der eigentlich Web-Server läuft. Dieser Rechner steht dann ausschliesslich diesem einen Kunden und seinen Projekten (und ggf. seinen Kunden und deren Projekten) zur Verfügung. Häufig wird das dann auch als Managed Server Hosting angeboten – das bringt zum Ausdruck, dass man sich nicht um die Administration des Servers kümmern muss.

Einen kompletten Server zu mieten hat natürlich seinen Preis – insbesondere dann, wenn man sich nicht um die Administration kümmern muss. Ein Managed Server hat gegenüber einem Shared Server oder einem Virtual Private Server aber auch eine Reihe von Vorteilen. In dem meisten Fällen dürfte ein Managed Server einfach schneller laufen, als seine virtuellen Kollegen. Hinzu kommt je nach Hosting-Anbieter die Möglichkeit, den eigenen Sever speziell für sich konfigurieren zu lassen. Die verschiedenen optionen variieren natürlich je nach Anbieter: einige bieten einen Shell-Zugang an, bei anderen kann man sich auf dem eigenen Server eine Art virtuelle Festplatte einrichten, die man zum Beispiel vom Büro und von zu hause aus erreichen kann. So lassen sich diverse Sachen mit dem eigenen Server anstellen – von der einfachen Backup-Lösungen bis hin zum eigenen Cloud-Service.

Dedicated vs. Virtual Server Hosting

Dedicated Server Hosting und Virtual Server Hosting sind vermutlich die beiden bekanntesten und beliebtesten Hosting-Typen. Dabei packe ich jetzt mal Shared Server Hosting zusammen mit Virtual Server Hosting in eine Schublade. Aber was ist besser?

Ich halte Virtual Server Hosting grundsätzlich für eine gute Sache. Ein Virtual Private Server ist in dem meisten Fällen vermutlich leistungsfähiger, als ein ‚klassischer‘ Shared Server Account, bei dem viele Einzelaccounts sich einen Server teilen müssen. Ausserdem ist ein Virtual Private Server meistens günstiger, als ein ‚echter‘ Dedicated / Managed Server. Und für die meisten Projekte dürfte ein kleiner virtueller Server vollkommen ausreichend sein.

Grundsätzlich sollte man abwägen, wie und wofür man den Server nutzen möchte. Will man als Webdesigner zum Beispiel selbst seinen Kunden das Hosting anbieten, dann würde ich früher oder später zum Managed Server raten. Für den Anfang ist ein virtueller Server aber natürlich vollkommen ausreichen.

Ich hoffe, dass ich ein wenig Licht ins Dunkel bringen konnte. Das Thema ist ziemlich trocken – aber früher oder später vielleicht doch mal relevant. Mich würden natürlich auch Deine Fragen, Erfahrungen und Empfehlungen zum Thema interessieren – einfach unten einen Kommentar hinterlassen. Danke!

Siehe auch: Dedicated Hosting: gute Gründe für einen Managed Server

Google Bildersuche auf dem iPhone

Google Bildersuche auf dem iPhone

Google Bildersuche auf dem iPhone - Montage: T.Bortels/cpu20.de

Die Google Bildersuche ist eine ziemlich feine Sache. EInfach zu bedienen, und man findet eine ganze Mange Bilder zu so gut wie jedem Thema. Und natürlich funktioniert die Google Bildersuche auch auf dem iPhone. Aber einige Leute haben offenbar Probleme, die Google Bildersuche auf dem iPhone ähnlich effektiv zu benutzen, wie auf einem normalen Computer – wie im Desktop Browser. Dabei sollte das eigentlich relativ einfach sein.

Zunächst einmal muß man den Browser öffnen – auf meinem iPhone ist das der von Apple voreingestellte Browser Safari. Dann gibt man seine Suchanfrage oben in die Adresszeile ein, die dann als Suchmaske funktioniert. Normaler weise sollte die Suchanfrage nun an Google geschickt werden.

Direkt oberhalb der Suchergebnisse sollte nun eine Reihe von Links zu sehen sein: ALLE, MAPS, BILDER und VIDEOS. Verschiebt man diesen Link-Streifen nach links, werden weitere Menupunkte sichtbar: NEWS, SHOPPING, BÜCHER, ggf, auch FLÜGE sowie SUCHOPTIONEN. Und interessiert zunächst aber nur der Punkt BILDER. Ein Klick auf den Menupunkt – und wir kommen zur Google Bildersuche.

Auf der Suchergebnisseite der Bildersuche sind nun weitere Links sichtbar – Filter, mit denen man die Suche weiter verfeinern kann: „neueste“ liefert die neuesten Ergebnisse, GIF filter alle Gif-Bilder und auch Gif-Animationen heraus, Clipart liefert Piktogramme, Grafiken und offensichtlich auch Clipart etc. Man kann auch eine bevorzugte Farbe wählen. Darunter ist eine Reihe populärer Suchabfragen aufgelistet, die mehr oder weniger gut zum Suchbegriff passen – also Suchanfragen von anderen Suchenden, die früher schonmal eine ähnliche Suchanfrage gestellt haben.

Wenn nun alle Einstellungen gemacht und alle Filter gesetzt sind, kann man anfangen, sich die Ergebnisse der Bildersuche anzusehen, Einfach nach unten scrollen… und weiter scrollen… und vielleicht noch ein bisschen weiter scrollen…

Bilder aus der Bildersuche auf dem iPhone speichern

Wenn nun das gesuchte Bild gefunden ist kann man es direkt anklicken und sich zunächst einmal so weitere Details zum Bild ansehen. Man hat ausserdem die Möglichkeit, die Ursprungsdatei aufzurufen und so ggf. eine Hi-Res-Version des Bildes zu finden. Und man kann alle Bilder auch relativ einfach auf dem iPhone speicher, um sie vielleicht später für einen bestimmten Zweck zu nutzen – zum Beispiel kann man so nach und nach die Profilbilder der Kontakte im Adressbuch ergänzen.

Um ein Bild aus der Google Bildersuche auf dem iPhone zu speichern geht man wie folgt vor: Zuerst einmal das Bild in der Ergebnisliste anklicken und somit die Detailansicht öffnen. Rechts unterhalb des Bildes sollten dann drei Punkte zu sehen sein. Ein Klick darauf öffnet ein Menu – ein Klick auf „Originalbild anzeigen“ liefert genau das: das Originalbild. Wenn man dann das Originalbild anklickt und einen Moment angeklickt hält(ca. 1-2 Sekunden) erscheinen zwei weitere Optionen: „Save Image“ und „Copy“. Warum dieser Teil der Benutzerobefläche nicht auf Deutsch verfügbar ist bleibt mir wohl ein Rätsel – aber immerhin kann man nun mit „Save Image“ das Bild speichern.

Bilder aus der Bildersuche auf dem iPhone speichern

Bilder auf dem iPhone speichern – Screenshots / Montage: T.Bortels/cpu20.de

Das Bild sollte nun bei allen anderen Bildern in Fotos zu finden sein. Über „Copy“ kann man ein Bild alternativ auch direkt für eine spätere Verwendung in den Zwischenspeicher laden, um es z.B. per Email oder iMessage zu verschicken.

Rückwärts-Bildersuche auf dem iPhone

Anstelle nach Bildern zu suchen kann amn auch mit Bildern suchen. Die umgekehrte Bildersuche – oder auch Rückwärts-Bildersuche. Soweit ich weiss ist das auf Android Handys inzwischen eine Standard-Funktion, die beim iPhone bzw. auf iOS aber leider so noch nicht unterstützt wird. Die iOS App Search by Image Extension macht aber wohl genau das: Suchanfragen mithilfe eines Bildes. Ich kann das aber bis leider nicht bestätigen, da ich das selber noch nicht getestet habe. Aber es ist sicherlich einen Versuch wert.

Siehe auch:

Dieser Beitrag wurde am von cpu20 in iPhone veröffentlicht. Schlagworte: , .