Email-Adresse mit ASCII Code vor Spam schützen

Spamschutz: Email Adressen mit ASCII Code verschlüsseln

Spamschutz: Email Adressen mit ASCII Code verschlüsseln - Foto / Montage: T.Bortels/cpu20.de

Eine ASCII Code Tablelle braucht man immer mal wieder mal – zum Beispiel als Spamschutz. Mithilfe von ASCCII Code kann man nämlich relativ einfach seine E-Mail Adresse „verschlüsseln“ bzw. vor E-Mail Adressen-Sammeln und Spam-Bots verstecken und somit letztendlich seinen Email-Account vor Spam zu schützen. Und das ist gar nicht mal so kompliziert. Hier eine kurze Anleitung.

E-Mail Adresse verschlüsseln – einfacher Spam-Schutz mit ASCII Code

Im Prinzip ist das ‚Verschlüsseln‘ von E-Mail Adressen mithilfe von ASCII Code eigentlich ganz einfach. Ausgewählte Teile der Email-Adresse werden einfach durch den entsprechenden ASCII Code ersetzt – und schon haben automatische Email-Adressen-Sammler (sogn. Email-Harvester, Spambots) kaum noch eine Chance, die E-Mail Adresse automatisch zu lesen. Oder anders ausgedrückt; Das automatische Lesen und Sammeln ist natürlich trotz Verschlüsselung noch möglich – der Aufwand, aus dem ASCII Code die entsprechende Email Adresse zu lesen ist aber sehr viel größer, und daher in den meisten Fällen unwirtschaftlich.

Ver großer Vorteil dieser Methode: Im Browser werden ASCII-Zeichen weiterhin als ganz reguläre Zeichen interpretiert und sind somit für Menschen, für Email Programme und bedingt also auch für Maschinen lesbar. So ist zum Beispiel der klassische Email-Link „mailto:“ nicht beeinträchtig – das funktioniert auch mit einer duurch ASCII Code verschlüsselten Email Adresse. Beim Anklicken einer solchen mit ACII-Code geschützten E-Mail Adresse öffnet sich wie gewohnt das E-Mail-Programm mit bereits eingetragener Adresse und ggf. Betreffzeile etc. Man kann diese Methode also als UX-freundlich einstufen – der Besucher der Webseite bekommt von dem Spamschutz nichts mit.

Und diese ‚Verschlüsselung‘ funktioniert natürlich auch bei WordPress oder anderen Content Management Systemen, wenn man den Seiteninhalt als Quellcode bearbeitet. Dazu muss man in WordPRess ggf. lediglich auf die sogn. „Text Ansicht“ wechseln. In der Text-Ansich lässt sich der Quellcode eines Beitrag z.B. der Kontaktseite bearbeiten – hier kann man also anstelle der echten E-Mail Adresse die über ASCII Code verschlüsselte Adresse eingeben.

Wie effektiv das ‚Verschlüsseln‘ von Email-Adressen mithilfe von ACII Code letztendlich wirklich  als Spamschutz funktioniert, läßt sich nur schwer abschätzen. Aber schaden kann es jedenfalls nicht, wenn man Email-Adressen mit ASCII-Zeichen codiert. Codierte Email-Adressen müssten zunächst decodiert bzw. interpretiert werden – ein Aufwand, der das automatische Sammeln zumindest verlangsamt und somit erschwert. Und wenn es auch nur einen Email-Adressen-Sammler vom Sammeln abhält, dann hat es seinen Zweck schon erfüllt.

Also – im Detail funktioniert das Verschlüsselns mthilfe von ASCII Code so: anstelle von folgendem HTML–Code:
<a href=“mailto:mail@….“>mail@….</a>

verwendet man einen per ASCII-Zeichen verschlüsselsten Code:
<a href=“mailto:m&#97;il@….“>m&#97;il@….</a>

Hier die ASCII Code Tabelle

Um nun eine E-Mail Adresse mit ASCII Code zu verschüsseln geht man wie folgt vor: einfach den entsprechenden ASCII Code kopieren und damit im Quellcode der Seite / des HTML-Dokuments einzelne Zeichen der Email-Adresse ersetzen. Anschliessend sollte man auf jeden Fall testen, ob die E-Mail Adresse sich trotzdem noch im Browser anklicken läßt – und ob sich wie gewohnt auch das E-Mail Programm öffnet.

a
&#97;
a
&#98;
b
&#98;
c
&#99;
d
&#100;
e
&#101;
f
&#102;
g
&#103;
h
&#104;
i
&#105;
j
&#106;
k
&#107;
l
&#108;
m
&#109;
n
&#110;
o
&#111;
p
&#112;
q
&#113;
r
&#114;
s
&#115;
t
&#116;
u
&#117;
v
&#118;
w
&#119;
x
&#120;
y
&#121;
z
&#122;
– (Minus)
&#45;
. (Punkt)
&#46;
@ (at-Zeichen)
&#64;
0
&#48;
1
&#49;
2
&#50;
3
&#51;
4
&#52;
5
&#53;
6
&#54;
7
&#55;
8
&#56;
9
&#57;